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FF Matting

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

Gerätehaus

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Am 16. Mai 1996 konnten wir unser neues Feuerwehrgerätehaus offiziell in Betrieb nehmen.
Hier eine kurze Zusammenfassung über den zeitlichen Ablauf des Neubaus:

– Am 16. Juni 1995 begannen wir mit dem Ausräumen des alten GH und haben gleichzeitig die Gerätschaften im gegenüberliegenden Pfarrerstadl eingerichtet

GH-ausraeumen Pfarrstadl_einraeumen

– Am 1. Juli 1995 wurde mit dem Abriss begonnen.

Abriss Abriss2

– ab 15. Juli 1995 wurden die Fundamente gegraben und betoniert

Fundament Bodenplatte

– 28. Juli 1995 wurden die ersten Mauersteine gesetzt.

1ste_Mauersteine Rohbau

– 8. September 1995 wurde das Richtfest gefeiert.

Richtfest Richtfest2

– 13. Oktober 1995 wurde eingedeckt.

eindecken eindecken2

– 30. Dezember 1995 Installation von Heizung, Wasser und Strom fertig gestellt.

Wasser Heizung

– Januar 1996 Putz.- und Isolierungsarbeiten

Putzarbeiten Isolierung

– Februar 1996 Rigipsarbeiten

Rigips2 Rigips

– Anfang März 1996 wurde mit dem Verlegen der Fliesen begonnen.

Fliesenarbeiten2 Fliesenarbeiten

– 16. Mai 1996 offizielle Einweihung des Gerätehauses.

Nach nur zehnmonatiger Bauzeit wurde das neue Feuerwehrgerätehaus eingeweiht. Bei diesem Bauvorhaben, so Bürgermeister Gerhard Klier, ging die Gemeinde Pentling einen neuen Weg und finanzierte den Neubau zu 100 Prozent. Die Planung und Bauleitung lag in den Händen von Norbert Niedenzu als gemeindlicher Ingenieur.
Wie der Bürgermeister ausführte, lag die Kostenschätzung für den Bau bei 350.000 Mark. Durch die enorme Mithilfe der Mattinger Feuerwehr und des gemeindlichen Bauhofs konnte die Summe mit einem Gesamtaufwand von 280 000 Mark weit unterschritten werden. Es sei nach dem Motto verfahren worden: „Hilf dir selbst, dann wird dir der Himmel helfen“. Durch den Verzicht auf staatliche Fördermittel seien zwar 100 000 Mark verloren, aber das Gerätehaus stehe und bleibe kein Wunschtraum.
Kommandant Wolfgang Heigl dankte allen Helfern, die die 3500 Stunden Eigenleistung erbrachten. „Ob mancher nur fünf oder einige 400 Stunden gearbeitet haben, letztlich haben wir Mattinger unser Gerätehaus selbst gebaut. Nicht nur heute sind fast alle Mitglieder der Wehr anwesend, auch beim Bau waren sie es. Die Gerätschaften waren zwischenzeitlich im Pfarrerstadl untergebracht und der Bau wurde unfallfrei zu Ende geführt. Heute, nach zehn Monaten, ziehen wir in das neue Heim, nachdem wir unser altes am 7. Juli abgebrochen haben.“
Dipl.-Ing. Perrey betonte, die Kirche und das Feuerwehrhaus gehören in die Dorfmitte und nicht an den Rand und der stellvertretender Landrat Hans Schuster lobte das Gemeinwesen der Bürger des Donaudorfes: „Jeder hilft jedem und alle zusammen erstellen ein gemeindliches Gebäude.“ Kreisbrandrat Waldemar Knott sprach von einem neuen Mittelpunkt der Mattinger. Es sei keine Resignation zu spüren gewesen, als die Geldmittel der Kommune weniger wurden, sondern ein noch stärkeres „Wir-Gefühl“.
Pfarrer Wilhelm Bunz erteilte dem Neubau den kirchlichen Segen und verwies auf das gemalte Bildnis des heiligen Florian auf der Außenmauer. Neben den sechs weiteren Wehren der Gemeinde waren auch die anderen drei Ortsvereine vertreten. Musikalisch wurde die Feier von den Hanslberger Musikanten umrahmt und endete mit der Bayernhymne

Gedicht über das neue Feuerwehrgerätehaus von Olga Appoltshauser

Unser Feuerwehrgerätehaus

Eine Dorfsanierung gäbe es im Mattinger Ort,
das konnte man hören, mal hier und mal dort.
In der Gemeinde kam man mit der Neuigkeit heraus,
dazu gehörte ein neues Feuerwehrgerätehaus.
Das „Alte“ schon lange nicht mehr den Vorschriften entspräche,
nur die Regierung keine Zuschüsse hergäbe.
Der Bürgermeister die Zusagen seiner Mattinger Bürger vertraut,
das Feuerwehrhaus wird mit Eigenleistung gebaut.
Vom Gemeinderat gab es grünes Licht,
es lag nichts mehr im Wege aus deren Sicht.
Es wurde geplant und keine Zeit versäumt,
das Feuerwehrauto samt Zubehör, alles in den Pfarrstadl geräumt.
Der neue Hausherr unser Herr Pfarrer uns Unterschlupf gab,
ohne zu zögern, es gilt Ihm unser herzlicher Dank.
Das alte Feuerwehrhaus wurde am 7. Juli abgerissen, oh Graus.
Gar mancher schaute mit Wehmut darauf.
Bei Sitzungen wurde diskutiert und besprochen und das nicht wenig,
es gab dies und jenes zu tun und zu besorgen, alles war sehr zeitaufwendig .
Bei den Grundmauern viel Kopfschütteln und Zweifel kamen hoch,
sollte das so richtig sein? Oder stimmte es doch?
Der Ingenieur lag manchem im Magen,
es gab Probleme, daß kann man ruhig mal sagen.
Es kamen viele freiwillige Helfer die mit viel Ausdauer und Fleiß,
das neue Haus in 10 Monaten errichteten, mit viel Schweiß.
Die Arbeiter vom Gemeindebauhof halfen tüchtig mit,
damit die Arbeit ging voran, Schritt für Schritt.
Um das leibliche Wohl hat man sich auch gekümmert und gesorgt,
bei Brotzeit und Mittagessen ein wenig von den Strapazen erholt.
Man hörte auch, daß es keine „trockene“ Baustelle war,
edle Spender kamen vorbei auch hie und da.
Auf dem neuen Haus wollte man das Gemälde vom hl. Florian,
dies den Feuerwehrlern nur mit sturrem Einsatz gelang.
Zum Schluß doch noch viel Hektik entstand,
wo bleibt der Schreiner? Auch die Gaderobe noch nicht stand.
Die Feuerwehrdamen rückten nun mit Putzlappen und Eimern an,
alles wurde sauber geputzt, zuletzt noch die Vorhänge dran.
Auch Firmen spendeten etwas für unser Haus,
denen gilt unser Dank, das sagen wir frei heraus.
Wir wollen unserm Herrgott loben und danken auf alle Fälle,
er hielt seine Hand schützend über diese Baustelle.
Der 16. Mai das Fest der Einweihung des Gerätehauses war da,
wir blicken mit Stolz auf dieses gelungene Objekt, ist doch klar.
Nach dem Gottesdienst unser Herr Pfarrer die Segnung würdig gestaltete,
worauf bei den Ansprachen mit viel Lob und Dank die Prominenz vom Pult aus waltete.
Vor allem wurde vergessen zu bekennen,
wir ein modernes Feuerwehrhaus unser Eigen nennen.
Bei Sirenenalarm geht automatisch die Tür auf und das Licht an,
daß die Feuerwehrkameraden schnell kommen voran.
Ganz klar wäre hier noch einmal zu erwähnen,
ohne die vielen fleißigen Helfern mit etwa 3500 Stunden wir hier nicht wären.
Wir stehen hier vor unserem Feuerwehrhaus mit Stolz und Ehr und denken an das Motto:

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“

Kaum fertig, wurde unser Gerätehaus im Oktober 1998 ausgezeichnet

auszeichnung1998 auszeichnung_geraetehaus