Die Chronik |
| Die Vereinsgründung |
| Die erste Vereinsfahne |
| Die erste neue Spritze |
| Die großen Einsätze |
| Die Nachkriegszeit |
| Die neuere Vereinsgeschichte |
| Das 100jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe |
| Die neue Spritze |
| Ein Blitzschlag |
| Hoher Ausbildungsstand der FF Matting |
| Unser Feuerwehrauto (TSF) - Ford Trasit |
| Unser Feuerwehr-Gerätehäuser |
| Eine besondere Hilfe-Leistung |
| Zwei verdiente Männer |
| Eine sportliche Wehr - Fußballturniere |
| 125jähriges Gründungsfest 1997 |
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| Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Matting zu beschreiben
ist ein schwieriges Unterfangen. Schriftliche Unterlagen über
die Gründung sind nicht mehr vorhanden. Als einzige Dokumente,
aus dem Rückschlüsse auf die Gründung getätigt
werden können, sind folgende:
Aus dem Schreiben der Gemeinde Matting vom 9. Mai 1872 an das
königliche Bezirksamt Stadtamhof ist ersichtlich, daß
bei einer Gesamt-Gemeindeversammlung, bei der mehr als die Hälfte
sämtlicher Gemeindebürger anwesend waren, nachstehender
Beschluß gefaßt wurde:
1.Es sei die zweirädrige Druck-Feuerwehrspritze mit Sauger
von der Firma Dominikus Kirchmeier in München um den Preis
von 250.- Gulden anzuschaffen.
2.Die Kosten hierfür seien durch Umlage aufzubringen und
auf zwei Raten zu verteilen.
Man darf annehmen, daß zu dieser Zeit die Freiwillige
Feuerwehr Matting gegründet worden ist.
Mit einem weiteren Schreiben vom 17.März 1874 an den Verwaltungsrat
der Freiwilligen Feuerwehren wurde berichtet, daß die
Freiwillige Feuerwehr Matting aus nachstehenden Vereinsmitgliedern
bestehe:
Vorstand: Johann Ritzinger Bürgermeister
Hauptmann: Sebastian Berger Weber
Kassier,Schriftwart: Conrad Haerlein Schullehrer
Steiger,Zugführer: Martin Gruber Maurer
Spritzenmeister: Wolfgang Voraus Schmied
Retter , Zugführer: Michael Fröhlich Beigeordneter
und weiteren 34 aktiven und 4 Ehrenmitgliedern.
Weiter wurde in diesem Schreiben berichtet:
Sie legten beim Vorstand das Handgelöbnis ab und waren
mit Joppe, Helm, Gurt und den restlichen benötigten Steigrequisiten
versehen. Es wurde noch darauf hingewiesen, daß die zweirädrige
Saug- und Druckspritze beim Kauf 1872 mit zu wenig Schläuchen
ausgerüstet war, und deswegen in keinem Fall den Bedürfnissen
entspricht, was namentlich das Saugen betrifft. So wurden 2
Saugschlauchlängen mit Verschraubung, zusammen 4,28m und
2 Hanfschläuche zu 50 bayerischen Fußlängen
bei derselben Firma nachbestellt. Die große Zahl der Mitglieder
dürfte zu jener Zeit der Gesamtheit der wehrfähigen
Mattinger Männer entsprochen haben. Für die weiteren
Vereinsjahre sind leider keine Unterlagen mehr auffindbar. So
stützen sich die Anfänge der Vereinsgeschichte auf
Erzählungen und Überlieferungen der älteren Mitglieder. |
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| Die erste Vereinsfahne |
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Bei der Anschaffung der ersten Vereinsfahne im Jahre 1900 verzichtete
der Verein auf ein größeres Fest. Lediglich die neue
Vereinsfahne wurde am Sonntag bei der Frühmesse geweiht.
Anschließend nahm der Verein beim Feuerwehrfest mit Fahnenweihe
in Dechbetten teil. |
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Das folgende Vereinsleben waren
hauptsächlich tatkräftige Einsätze bei Bränden
im Ort und in den Nachbargemeinden, Einsätze bei Hochwasser-katastrophen
und den schrecklichen Eisgängen im Ort. Auch bei den Feuerwehrfesten
der umliegenden Ortschaften wurde rege teilgenommen, wie aus
den alten Erinnerungsbändern ersichtlich ist.
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| Die erste neue Spritze |
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| Im Jahre 1914 wurde der Beschluß
gefaßt, eine neue, damals moderne 4rädrige Saug- und
Druckspritze anzuschaffen. Diese war und ist noch immer der Stolz
der ganzen Wehr und der Mattinger Bürger. Bis zur heutigen
Zeit ist diese Spritze noch brauchbar und wird bei Veranstalltungen,
auch in den Nachbarorten, zu Schauübungen eingesetzt, die
großen Anklang bei den Zuschauern finden. |
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| Die großen Einsätze |
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Die Freiwillige Feuerwehr Matting und der Ort selbst wurden
vom "roten Hahn" in der Zeit der beiden Weltkriege
nicht verschont. Die Scheunenbrände 1915 durch Blitzschlag
im Anwesen Fröhlich und Ritzinger waren für die Freiwillige
Feuerwehr Matting die größten Einsätze. Im Kriegsjahr
1944, beim Brand der Scheune im Anwesen Kammermeier, wurde die
Wehr stark gefordert, da zu dieser Zeit zum Großteil Mädchen,
Frauen und die älteren Männer die Wehr ersetzen mußten.
Als Kommandant fungierte der Kriegsgeschädigte Alois Knittl.
Zur Alarmierung bei einem Brand oder Katastrophe innerhalb des
Ortes läuteten die Kirchenglocken. Bei Alarmen außerhalb
des Ortes wurde die große Kirchenglocke einsetig angeschlagen.
Zu Übungen wurde vom Trompeter Josef Rödl das Feuerwehrhorn
geblasen.
Im zweiten Weltkrieg ließen 15 Feuerwehrkameraden auf
den Schachtfeldern ihr Leben. Es vergingen Jahre, bis die in
alle Winde verstreuten Vereinskameraden aus der Kriegsgefangenschaft,
geprägt durch Verwundungen, Hunger und Krankheit ihr Heimatdorf
erreichten. |
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| Die Nachkriegszeit |
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Ein reges Vereinsleben unter
Leitung von Franz Wolf, Vorstand und Bürgermeister, kehrte erst in den 50ger
Jahren wieder ein. Für die ersten Nachkriegsjahre wurden
Ersatzuniformen und Helme besorgt. 1956 wurde die erste Motorspritze
(eine TS 6) angeschafft. Vom Landratsamt Regensburg wurde 1957
in Regenstauf eine Leistungsprüfung abgehalten. Hierzu nahm
eine Gruppe unsrer Wehr mit Erfolg teil. Als nach dem Krieg die
Zeit für die Vereinsfeste wieder begann, wurde mit voller
Begeisterung daran teilgenommen. Die erste Teilnahme war 1949
bei der Freiwilligen Feuerwehr Teugn. Hierzu ist man mit einem
festlich geschmückten Pferdewagen gefahren. Bis zum heutigen
Tag nahm die Freiwillige Feuerwehr Matting an folgenden Festen
als Patenverein teil: |

1953 in Graßlfing
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1974 in Oberndorf
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1980 in Pentling
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1981 in Graßlfing
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2005 in Pentling |
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| Die neuere Vereinsgeschichte |
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Mit den Neuwahlen im März 1966 begann ein neues Kapitel in
der Vereinsgeschichte und im Feuerlöschwesen. Sie brachten
folgende Vorstandschaft:
1.Vorstand Franz Wolf
1.Kommandant: Josef Heigl
2.Kommandant: Ludwig Vest
Schriftführer: Franz Pfeifer
Kassier: Eduard Stuhlfelder
Die Mitgliederzahl betrug 65 . Die Bestandsaufnahme an Material
ergab folgendes:
1 Motorspritze TS 6 ,3 Saugschläuche je 1,5 m, 1 Saugkorb,
1 Verteilerstück, 1 Druckregler, 13 B-Schläuche je 15m,
13 C-Schläuche je 15m, 4 Strahlrohre, 2 Schlauchbrücken,
div. Leinen, Pickel und Gurte. |

Tragkraftspritzenanhänger mit TS6 |
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| Das 100jährige Gründungsfest
mit Fahnenweihe |
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Am Tag unseres großen Festes konnte Festleiter Johann Stuhlfelder
60 Gastvereine, sowie den Patenverein, die Freiwillige Feuerwehr
Graßlfing, in unserem festlich geschmückten Matting,
bei strahlendem Sonnenschein begrüßen. 1.Kommandant
Josef Heigl mitseinem Festausschuß hatten zum guten Gelingen
tatkräftig beigetragen. Fahnenmutter Maria Riepl und Fahnenbraut
Juliane Kammermeier mit den Festjungfrauen verschönten der
Wehr das Jubiläum.
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Der Jubelverein mit seinen Festdamen
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| Die neue Spritze |
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Am 21.August 1973 wurden in der Vorstandschaftssitzung Überlegungen
zum Kauf einer neuen Löschspritze getroffen. 1.Vorstand
und Bürgermeister Franz Wolf gab bekannt, daß die
Gesamtkosten 13.643,- DM betragen. Die Finanzierung sah wie
folgt aus:
Staatszuschuß: 6.092,-DM
Kreiszuschuß: 2.100,-DM
FFW Matting: 2.000,-DM
Gemeinde Matting: 3.551,-DM
Am Sonntag, den 4. November 1973, erhielt die neue TS 8 die
kirchliche Weihe durch H.H. Pfarrer Ludwig Eich.
Im Mai 1974 wurde von der FFW Zeitlarn ein Feuerwehrauto für
250.- DM gekauft. Die nötigen Reparaturarbeiten übernahmen
Anton Lammel und Josef Huber.
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| Ein Blitzschlag |
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Am Samstagabend, den 25.Juni 1977 gegen 18.30, wurde die Freiwillige
Feuerwehr Matting aus der Feierabendstimmung gerissen, als ein
Blitz in die Scheune des Anwesens Adolf Vest einschlug. Sie brannte
in sekundenschnelle lichterloh. Gleich darauf ertönte der
Feueralarm. Obwohl die Ortsfeuerwehr nach kürzester Zeit
an der Brandstelle eintraf, war die Scheune nicht mehr zu retten.
Dem Brand fielen die Ernte- und Heuvorräte, sowie die dort
untergebrachten 6 Stiere zum Opfer. Als nach ca. 20 Minuten die
Nachbarwehren Oberndorf, Graßlfing und Großberg eintrafen,
hatte die Ortswehr unter Führung unseres KBM und 1.Kommandanten
Josef Heigl den Brand bereits unter Kontrolle. Gegen 23.00 Uhr
meldete Josef Heigl "Feuer aus". |
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| Hoher Ausbildungsstand der FF Matting |
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Der raschen Fortentwicklung der Feuerwehrtechnik wurde durch
Weiterbildung des einzelnen Feuerwehrmannes Rechnung getragen.
So legten im Juni 1981 erstmals eine Löschgruppe unserer
Wehr das höchste Leistungsabzeichen "Gold-Rot"
mit Erfolg ab. An den Fachlehrgängen der Feuerwehrschule
Regensburg wurden alle Führungskräfte ausgebildet,
um ihr Wissen an die Mannschaften weiterzugeben. Somit ist die
Zahl der ausgebildeten Löschgruppen auf 12 gestiegen.
Im Rahmen der Nachwuchswerbung wurde erstmals am 9.September
1979 eine Damenlöschgruppe ausgebildet und legte die Prüfung
in Bronze mit Erfolg ab. Die Ausbildung von zwei weiteren Damen-gruppen
wurde in regelmäßigen Abständen durchgeführt.
Im Jahre 1978 legte eine Jugendgruppe aus Matting als eine der
ersten der Großgemeinde Pentling ein Jugendleistungsabzeichen
mit Erfolg ab.
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| Unser Feuerwehrauto (TSF) - Ford Trasit |
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Ein weiterer Fortschritt im technischen Bereich wurde durch
Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges (TSF) im
April 1983 erzielt.Dazu mußte das bestehende Feuerwehrgerätehaus
erweitert werden.

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| Unser Feuerwehr-Gerätehäuser |
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Einen Aufriß der baulichen Entwicklung der Feuerwehr-Gerätehauses
zeigt untenstehende Bildfolge.
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Ein Handwerkerzug aus Matting 1933/34 dahinter das Gerätehaus

Das Gerätehaus von 1963-1995
Im Zuge der Dorferneuerung wurde von der Gemeinde
Pentling auch das Feuerwehrgerätehaus mit einbezogen. Im
Juli 1995 wurde der Neubau mit dem Abbruch des alten Gerätehauses
begonnen. Mit ca. 3500 Stunden Eigenleistung wurde das neue Gerätehaus
im Mai 1996 fertig gestellt. Die Einweihung fand am 16.Mai 1996
statt. Die kirchliche Weihe erfolgte im Beisein vieler Feuerwehrfunktionäre
durch H.H.Pfarrer Bunz.

Das 1996/97 neuerbaute Gerätehaus
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| Eine besondere Hilfe-Leistung |
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Im Mai 1988 ist der Ortswehr eine außergewöhnliche
Hilfeleistung zuteil geworden. Das Gütermotorschiff "Stubach"
von der Reederei DDSG Österreich hat bei der In Matting
drohte es unterzugehen und legte am Ufer an. Die FF Matting,
Pentling, Graßlfing und Bad Abbach pumten das Wasser aus
dem Schiffskörper und bewahrten es vor dem Untergang. Am
nächsten Tag wurde die Ladung -Eisenerz für Vöst
Linz- mit einem Kranschiff umgeladen und das leere Schiff nach
Regensburg zur Reparatur geschleppt.
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| Zwei verdiente Männer |
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Zwei Männer, die sich in Matting besonders für das Allgemeinwohl
und auch für die Feuerwehr verdient gemacht haben, sollen hier
besonders erwähnt werden. |
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Geboren wurde Franz Wolf am 6. Januar
1915 in Matting. Dort besuchte er die Volksschule und bewirtschaftete
anschließend ein kleines bäuerliches Anwesen.
Von 1948 bis 1951 und von 1.5.1978 bis 16.1.1982 bis zu
seinem Tod gehörte er dem Kreistag an. 1956 bis 1960
und 1960 bis 1966, war er aufgestellt, jedoch nicht gewählt
worden. Gleichzeitig war er von 1952 bis 1972 Bürgermeister
der Gemeinde Matting. Von 1972 bis 1978 war er 1. Bürgermeister
der neugebildeten Groß-gemeinde Großberg. Von
1950 bis 1981 war er zusätzlich Vorstand der Freiwilligen
Feuerwehr Matting. Für seine großen Verdienste
erhielt er das Bundesverdienstkreuz und die Bayerische Staatsmedaille.
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| Josef Heigl wurde am 14. März 1930 in Matting geboren
und erlernte nach der Volksschule den Beruf eines Schmiedes.
Seine Berufsausbildung schloß er mit der Ablegung des
Meisterbriefes ab. Von nun an erledigte er alle Arbeiten,
die einen "Dorfschmied" auszeichneten. Trotz dieser
vielfachen Auslastung übernahm er 1966 das Amt des 1.
Kommandanten der FF Matting. Unter seiner Leitung begann die
Ausbildung und die Leistungsprüfungen bei der FF Matting.
Im Jahre 1974 wurde er zum Kreisbrandmeister des Bezirkes
10 bestellt. 1981 gab er das Amt des 1. Kommandanten ab und
wurde 1. Vorstand des Vereins. Diese beiden Ämter hatte
er bis zu seinem Tode am 1. Juni 1984 inne. Für seine
Verdienste erhielt er das Deutsche Feuerwehrkreuz in Silber. |
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| Eine sportliche Wehr - Fußballpokalturniere |
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Daß Feuerwehren nicht nur mit ihren Geräten umzugehen
wissen, sondern auch im Sport überzeugen können, beweisen
die Wehren aus der Großgemeinde Pentling.Seit dem ersten
Pokalturnier 1980 in Gundelshausen/Lohstadt, bei dem die FF
Matting 2 Sieger hinter der FF Kapfelberg wurden, findet fast
jedes Jahr im Gemeindebereich ein Feuerwehr-Fußball-Turnier
statt.
1980 Gundelshausen 2.Sieger
1982 Matting 1.Sieger
1983 Großberg 1.Sieger
Nach dem überraschenden Tod unseres Kreisbrandmeisters,
langjährigen 1. Kommandanten und 1.Vorstandes Josef Heigl
wurde das Feuerwehrpokalturnier in "Josef-Heigl-Gedächnisturnier"
umbenannt und findet seither nur noch in Matting statt.
1985 Josef-Heigl-Gedächtnisturnier 1. Sieger Matting
1987 Josef-Heigl-Gedächtnisturnier 1. Sieger Matting
1993 Josef-Heigl-Gedächtnisturnier 1. Sieger Oberndorf
1996 Josef-Heigl-Gedächtnisturnier 1. Sieger Matting
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| 125jähriges Gründungsfest 1997 |
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Das 125-jährige Gründungsfest der FF Matting wirft
seine Schatten voraus. Um 16.30 Uhr am 3.Mai 1997 - dem ersten
schönen, warmen Tag im Jahr- trafen sich die Festmutter
mit ihren 18 Festdamen, der Schirmherr Hr. Bürgermeister
Klier und gut 50 Feuerwehrmänner und Feuerwehrdamen am
Dorfplatz unter der 'alten' Linde, um begleitet von den 'Hanslberger
Musikanten' nach Pentling zum Patenbitten zu marschieren. Nach
der Hälfte der Strecke gönnte man sich eine kurze
Einkehr in der 'Walba', wo man sich mit einigen Maß Bier
stärkte. Am Dorfeingang von Pentling wartete schon der
Patenverein mit einer ebenso großen Abordnung und einer
Menge Zuschauer. Die drei Sprecher der Mattinger Abordnung,
Festmutter Olga Appoltshauser, 1.Kommandant Wolfgang Heigl und
1. Vorstand Max Trübswetter baten dann, auf einem Holzscheit
kniend, den Vorstand und den Kommandanten der Pentlinger Wehr
um die Übernahme der Patenschaft. Diese liesen sich auch
nach einiger Zeit erweichen. Nachdem auch noch ein trennendes
Band durchschnitten war, konnte die Patenschaft offiziell besiegelt
werden. Begleitet von der Musikkapelle zogen beide Feuerwehren
gemeinsam zum Feuerwehrgerätehaus Pentling, um dort die
Übernahme der Patenschaft bei Bier und einer Brotzeit und
zünftiger Blasmusik zu feiern.
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Vorstand und den Kommandanten der Pentlinger Wehr um die Übernahme
der Patenschaft.Diese liesen sich auch nach einiger Zeit erweichen.Nachdem
auch noch ein trennendes Band durchschnitten war, konnte die Patenschaft
offiziell besiegelt werden.
Begleitet von der Musikkapelle zogen beide Feuerwehren gemeinsam
zum Feuerwehrgerätehaus Pentling, um dort die Übernahme
der Patenschaft bei Bier und einer Brotzeit und zünftiger
Blasmusik zu feiern.
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